Unser Team
Joyeeta Gupta
Bio
Joyeeta Gupta (sie/ihr) ist renommierte Professorin für Klimagerechtigkeit, Nachhaltigkeit und globale Gerechtigkeit (Universität Amsterdam) sowie Professorin für Umwelt und Entwicklung im globalen Süden und hat eine Wasserprofessur am IHE-Delft Institute for Water Education inne. Sie ist Co-Vorsitzende (2024-2025) der vom UN-Generalsekretär eingesetzten Gruppe von zehn hochrangigen Vertreter*innen der Zivilgesellschaft, des Privatsektors und der Wissenschaft zur Förderung von Wissenschaft, Technologie und Innovation für die SDGs (10-Mitglieder-Gruppe) – einem Bestandteil des UN-Technologie-Fördermechanismus. Sie ist Kommissarin in der Global Commission on the Economics of Water und war Co-Vorsitzende der ersten Phase der Earth Commission (2019-2024), die von Future Earth und der Global Commons Alliance einberufen wurde. In dieser Zeit wurden 22 Publikationen veröffentlicht, darunter eine Top-Publikation in Nature und in Lancet Planetary Health. Sie wurde mit dem Spinoza-Preis 2023 ausgezeichnet – der höchsten Auszeichnung in der niederländischen Wissenschaft, und der auch als „niederländischer Nobelpreis” bezeichnet wird – und war Hauptautorin des mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Berichts des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (IPCC) zum Klimawandel.
Nina M. Waals
Bio
Nina M. Waals (sie/ihr) ist Politikwissenschaftlerin mit den Schwerpunkten Technologie und Governance. Sie ist Doktorandin an der Universität Amsterdam, wo sie am Global Constitution Project mitwirkt und die Auswirkungen neuer Technologien auf die globale Governance und den Konstitutionalismus untersucht. Ihre Forschung umfasst Demokratietheorie, internationales Recht und KI-Governance, wobei sie sich auf die Rolle der Technologie bei der Gestaltung politischer und rechtlicher Rahmenbedingungen konzentriert. Nina hat einen MA in Politikwissenschaft von der Columbia University, wo sie als Fulbright-Stipendiatin studierte, und einen BSc in Politikwissenschaft von der Universität Leiden. Sie hat an der TU Delft zu großen Sprachmodellen im akademischen Verlagswesen geforscht und hatte Forschungsstellen an der Universität Leiden und der Van Mierlo Stichting (D66) inne. Über ihre Arbeit zu Technologie und Governance hinaus hat sie Feldforschung in Marokko betrieben, wo sie sich mit der Schnittstelle zwischen Recht, Kultur und Frauenrechten befasste und ihr Verständnis von globaler Gerechtigkeit und vergleichenden Rechtssystemen vertiefte. Ihre Arbeit untersucht die ethischen, rechtlichen und politischen Implikationen von KI-gesteuerten Entscheidungsprozessen in demokratischen Prozessen und Governance-Strukturen.
Aljoscha Karg
Bio
Aljoscha Karg ist Doktorand im Global Constitution Projekt an der Universität Amsterdam. In seiner Doktorarbeit untersucht er, wie Asymmetrien im internationalen Finanz- und Währungssystem (IFMS) – wie beispielsweise Währungshierarchien zwischen Ländern – im Recht institutionalisiert sind. Darüber hinaus analysiert er die dem IFMS innewohnenden sozio-ökologischen Widersprüche, die durch rechtliche Argumentationsweisen, Akteure und Institutionen begünstigt werden. Damit möchte er einen Beitrag zur Forschung über finanzielle Subordination, ökologisch ungleichen Austausch und kritische Rechtsstudien leisten, die sich mit ungleichen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Ländern und Individuen befassen.
Georgios Dikaios
Bio
Georgios Dikaios (er/ihm) ist Rechtswissenschaftler aus Athen, Griechenland. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Rechtswissenschaften von der Nationalen und Kapodistrias-Universität Athen sowie Master-Abschlüsse in internationalem Handels- und Investitionsrecht von der Universität Amsterdam und in europäischem und vergleichendem Handelsrecht von der Humboldt-Universität zu Berlin. In seiner Doktorarbeit untersucht er die Beziehung zwischen nationalem und internationalem sowie privatem und öffentlichem Recht, um die ökologische Nachhaltigkeit zu fördern und den globalen ökologischen Wandel zu unterstützen und gleichzeitig die Menschenrechte zu schützen. Durch die Integration von Rechtsgrundsätzen aus verschiedenen Regierungsebenen zielt seine Forschung darauf ab, Regulierungsrahmen zu entwickeln, die ein Gleichgewicht zwischen wirtschaftlicher Entwicklung, Umweltschutz und sozialer Gerechtigkeit herstellen.
Valeria Cavallin
Bio
Valeria Cavallin (sie/ihr) ist italienisch-peruanischer Herkunft, und hat einen Master-Abschluss in Internationalen Sicherheitsstudien von der Karls-Universität und einem Bachelor-Abschluss in Internationalen Beziehungen von der Universität Trient. Ihre Forschungsinteressen konzentrieren sich hauptsächlich auf Konfliktstudien im Zusammenhang mit sozialer Gerechtigkeit. In der Forschung schätzt sie interdisziplinäre Ansätze, die Erkenntnisse aus Politikwissenschaft, Soziologie und internationalen Beziehungen vereint, sowie die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Institutionen. Ihre Berufserfahrung umfasst die Wissenschaft, internationale Institutionen und lokale Organisationen. Ihr Ziel ist es, die Komplexität globaler Probleme zu verstehen und sich für nachhaltige und gerechte Lösungen einzusetzen. Ihre Arbeit soll ihr Engagement für die Förderung eines inklusiven und intersektionalen Dialogs und dauerhafter Strategien zur Konfliktlösung widerspiegeln.
Tanja Letuha
Bio
Tanja Letuha (sie/ihr) erwarb ihren Bachelor-Abschluss in Philosophie in Großbritannien. Sie zog nach Amsterdam, um einen Forschungsmaster in Philosophie zu absolvieren, in dem sie sich auf Umwelt- und Tierethik spezialisiert. Sie unterstützt das Global Constitution Project als studentische Hilfskraft.