Research Project
Global Constitution

Über uns

Das Open Science Justice Lab mit Sitz an der Universität Amsterdam widmet sich der gemeinsamen Forschung, der Einbindung der Öffentlichkeit und dem freien Wissensaustausch, um die Forschung zur Entwicklung einer globalen Verfassung voranzutreiben. Es wird vom niederländischen Forschungsrat (NWO) im Rahmen des Spinoza-Preises finanziert, der an Prof. Joyeeta Gupta verliehen wurde. Es untersucht, wie eine globale Verfassung des 21. Jahrhunderts die heutigen globalen Herausforderungen angehen könnte, ohne dabei lokale Themen zu marginalisieren. Durch die Einbeziehung unterschiedlicher Perspektiven wollen wir einen Rahmen für eine gerechtere und nachhaltigere Welt schaffen.

Unsere Herangehensweise

Unsere Erde teilen

Das Open Science Justice Lab bringt Wissenschaftler, politische Entscheidungsträger, Aktivisten und die breite Öffentlichkeit zusammen, um neue Denkansätze für eine Governance zu fördern, die über traditionelle nationale Konzepte hinausgeht. In einer Zeit fragmentierter Governance, in der die Entscheidungsfindung auf mehrere nationale, regionale und internationale Institutionen verteilt ist, erfordert die Bewältigung globaler Herausforderungen – wie Klimawandel, wirtschaftliche Ungleichheit und technologischer Wandel – einen einheitlichen Ansatz. Fragmentierung ist zwar unvermeidlich, sollte aber kollektives Handeln nicht behindern. Unter dem Leitgedanken „Unsere Erde teilen" fördert das Lab gemeinsame Anstrengungen zur Überarbeitung rechtlicher und institutioneller Strukturen und setzt sich für eine Vision der globalen Regierungsführung ein, die das Wohlergehen der Menschen und des Planeten in den Vordergrund stellt und sicherstellt, dass die Regierungsführung inklusiv, gerecht und effektiv bleibt.

Das Globale Verfassung Projekt (Global Constitution Project)

Das Global Constitution Project (2024–2029) ist eine bahnbrechende Initiative unter der Leitung von Prof. Joyeeta Gupta, Gewinnerin des Spinoza-Preises 2023. Es untersucht, wie eine globale Verfassung für das 21. Jahrhundert aussehen könnte, ein legitimer Rahmen, der Rechte und Pflichten in einer zunehmend vernetzten Welt definiert.

Als Reaktion auf drängende globale Herausforderungen wie Klimawandel, wirtschaftliche Ungleichheit, rechtliche Herausforderungen und technologischer Wandel lädt das Projekt Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen ein, Ideen dazu beizutragen, wie sich die Regierungsführung weiterentwickeln sollte, um den Bedürfnissen sowohl der heutigen als auch der zukünftigen Generationen für Mensch und Natur gerecht zu werden.

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